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Bauernhaus 2.0

  |   Einfamilienhaus, Modernisierung   |   Keine Kommentare

Das bestehende Bauernhaus (Familie Stumptner) aus dem Jahr 1875 wurde im Zuge eines Umbaus zu einem Mehrgenerationen Wohnhaus adaptiert. Die Landwirtschaft wurde auf ein Minimum reduziert. Unter Wahrung des ursprünglichen Erscheinungsbildes entstand durch den Umbau in HolzLeichtkonstruktion, in einer zeitgemäßen architektonischen Sprache ein Ensemble mit ablesbaren Zeitbezügen. Die ursprüngliche Form des Hofes konnte erhalten werden. Das Nebeneinander von Alt und Neu wurde durch die Verwendung von weitgehend regionalen Materialien – Stein, Holz, Glas – weitgeführt.

Im nördlichen Trakt bleibt die bestehende Wohneinheit der Eltern erhalten. Die Schnittstelle zur neuen Wohneinheit für die junge Familie bildet der überdachte Zugangsbereich. Eine bestehende Natursteinmauer bildet den Übergang zum völlig offen gestalteten Wohn- und Galeriebereich. Die Mauer ist nicht nur Speichermasse, sondern ist auch die Mitte des Hauses. Der Koch- Ess- und Wohnbereich wurde durch große Öffnungen verglast. Dies gewährt einen großartigen Ausblick in den Garten und in die weite Landschaft nach allen Himmelsrichtungen. Die Sonne gelangt vom Aufgang bis zum Untergang in den Wohnbereich. Der neue Wohntrakt wurde in Holzriegelbauweise errichtet. Die Heizwärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe mit Flächenkollektor in Kombination mit einer Biomasse – Stückgutheizung. Eine Komfortwohnraumlüftung sorgt für eine hohe Luftqualität.

Architekt DI. Herbert Pointner aus Vorderweißenbach.

Herbert Pointner

Autor - Herbert Pointner

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