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Enerquent – Open Source Architecture

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Worum geht es bei Open Source Architecture?

In einem aktuellen Interview skizziert der italienische Architekt Carlo Ratti damit die Zukunft der Gebäude- und Stadtplanung, er setzt sich für eine Kultur des Teilens von Wissen ein.

Der italienische Architekt und MIT-Forscher Carlo Ratti plädiert für einen offeneren Umgang mit Wissen und Wahrheit. Sein Ziel ist eine kollektiv gelebte Kultur des Teilens. Ein Appell für Open Source Architecture. Konkret geht es darum, kostenlos und ohne Hürden Wissen zu teilen. Dadurch soll Architektur einer großen Zahl an Menschen zur Verfügung gestellt werden.

Wie kann man sich das vorstellen, werden dann alle zu Architekten? Ratti: Das ist einer der heikelsten Punkte. Natürlich braucht es hier nicht nur die Wahrheit und Korrektheit von Daten, sondern auch technisches Know-how und planerische Kompetenz. Ich denke, diese Daten können aus ganz unterschiedlichen Disziplinen kommen – von Architektinnen, Stadtplanerinnen, Soziologen, Ingenieuren und Ökonomen. Aber natürlich braucht es ein gewisses Mindestmaß an Wissen. Die richtige Dosierung zu finden ist eine der großen Herausforderungen für die Zukunft.

(Textauszüge vom Interview mit dem Standard, zum Interview auf derstandard.at )

 

Warum ist das für ImmobilienbesitzerInnen überhaupt interessant?

Weil BauherrInnen Interesse an der Lösung von komplexen Fragestellungen haben.

Die Ziele von BauherrInnen sind zu Beginn meist ganz allgemein gehalten, häufig gibt es nur eine Vorstellung davon wieviel Platz benötigt wird und was es kosten darf.

Ziele von BauherrInnen, eines einfachen Einfamilienhauses, könnten so aussehen:

„Wir wünschen uns von allen Projektbeteiligten ein aktives Zusammenwirken, damit wir am Ende einen hohen Wohnkomfort mit möglichst einfacher Technik innerhalb unserer ökonomischen Möglichkeiten erreichen. Das erfordert kreative Ideen und einen fortlaufenden, intensiven Gedankenaustausch.

Mit unserer Bereitschaft für Neues und für praxisgerechte Kompromisse können alle rechnen.“

Wie sind diese Ziele mit Open Source Architecture lösbar?

Open Source ist ein Pool von unendlich vielen Möglichkeiten, welche dann mittels völlig offenem Prozess zu einer oder mehreren Lösung(en) entwickelt werden. Open Source ist damit im Grunde lediglich das notwendige Basiswissen für die Entwicklung von hochwertigen Gebäuden. Das Fortschrittliche für ImmobilienbesitzerInnen ist folglich der effiziente und begreifbare Prozess bis zur Entscheidungsfindung.

Der Aufbau von Projektinformationen ist entscheidend!

BauherrInnen müssen auch ohne Fachwissen in komplexe und meistens sehr spannende Fragestellungen eintauchen können. Arch. Carlo Ratti bringt es es auf den Punkt, es geht um die richtige Dosierung, sonst macht der Prozess für alle Beteiligten keinen Spaß.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Dazu haben wir ein einfaches Beispiel zum Thema Smart Home ausgewählt. Dieses Thema ist dazu sehr gut geeignet, weil besonders viele Fragestellungen von unterschiedlichen Gewerken aufeinander treffen, welche sich massiv auf die Behaglichkeit, den Wohnkomfort, die Raumluftqualität, die Energieeffizienz, die Sicherheit und die Investitionskosten auswirken.

Beispiel aufrufen …

 

Open Source Architecture wächst mit jedem Projekt, die bewusste Entwicklung von Wohnqualität rückt damit in das Zentrum aller Überlegungen.
Johannes Pointner

Autor - Johannes Pointner

Die Schaffung von qualitätsvollem Lebensraum, in all seinen Facetten, ist unsere Leidenschaft. In Bezug auf eine nachhaltige Zukunftsentwicklung ist für unabhängige Experten vieles absehbar und planbar, eine verständliche Kommunikation von maßgeschneiderten Lösungen zu Bauherren war bisher aber eine schwierige Aufgabe. Mit Enerquent bekommen Bauherren jetzt klare Informationen von unabhängigen Experten.

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